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4.Juli 2010 - Rang 3 in Innsbruck



"Amoi da Gigl, amoi do Gogl"
Ich bin baff. Die Vorbereitung auf den Triathlon in Innsbruck war alles andere als perfekt. Obwohl ich in den zwei Wochen davor gänzlich auf das Lauftraining verzichtete, um meiner Plantarsehne Ruhe zur Genesung zu geben, konnte ich mit einer starken Laufzeit Rang drei in der Gesamtwertung fixieren. Nach Rang zwei beim Schwimmen mußte ich überraschend viele Konkurrenten auf der anspruchsvollen Radstrecke vorbeiziehen lassen, um auf Rang sechs liegend vorsichtig und locker aus der zweiten Wechselzone zu joggen. Dass ich die 10km ohne Probleme im Fussgewölbe laufen konnte, bedeutete mir sehr viel. Dass ich ganz locker auf Rang 3 vorlaufen konnte, und diesen Rang problemlos kontrollierte, überraschte mich selbst am meisten.
Ganz in Ordnung ist die Sehne leider noch immer nicht, weshalb ich die letzte Woche nur barfuss und maximal 30 Minuten auf Rasen und in Sand des Beachvolleyballplatzes meine Laufeinheiten runterspulte. Diese Trainingseinheiten werde ich weiterhin vermehrt in mein Training einbauen,da sie sich nicht nur positiv auf die Fussmuskulatur auswirken, sondern auch einen stärkeren Abdruck und einen ökonomischeren Laufstil fördern - ich hab immerhin das Gefühl.

Nächsten Samstag werde ich versuchen, meinen 3. Rang beim Fuschlsee Crossing zu verteidigen. Dieses Rennen über 4,2km war im Vorjahr zwar ziemlich hart, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht und ich freue mich jetzt schon auf die after race Schlacht am Deluxe Buffet! Am Sonntag steht dann der Mostiman auf dem Programm, wo ich meine Plantarsehne und meine Laufform einem weiteren Test unterziehen werden!











DNF in Kuchl Salzburgerlandtriathlon



Der zweite Triathlon der Saison ging in die Hose. Trotz Rang 4 nach dem Schwimmen und damit hinter Alberto Casadei (ITA), Adam Molnar (HUN) und Alun Woodward (GBR) als bester Österreicher klassiert, war ich mit der Auftaktdisziplin gar nicht zufrieden. Da ich aufgrund der niedrigen Wassertemperatur von 14 Grad aufs einschwimmen verzichtet hatte, wurden die ersten 300m zur Katastrophe. Erst nach der Hälfte der auf 600m verkürzten Schwimmstrecke wurde ich "warm" und kam halbwegs in den Rythmus.
Der Radbewerb verlief zufriedenstellend, zumindest was meine Leistung betrifft. Vorwurf an dieser Stelle an den Kampfrichter, der unsere Gruppe, in der ordentlich gelutscht wurde, -zig Kilometer begleitete, ohne eine Disqualifikation oder Zeitstrafe auszusprechen. Zugegeben, die letzten 10km hängte ich mich provokativ auch rein und fuhr dem Italiener Matteo Bruschi auf 3m auf. Ich bin doch nicht blöd!
Froh bin ich nur, dass die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung an diejenigen gegangen sind, die es verdient haben. Die Ergebnisse dahinter entsprechen zum Teil nicht ganz den erbrachten Leistungen. Damit hatte ich aber ohnehin nichts zu tun, denn bei Laufkilometer eins wurde eine Sehnenreizung im linken Fussgewölbe, die mich trotz minimalem Lauftraining seit 2 Wochen nervt, akut und jeder Schritt eine schmerzvolle Erfahrung. Kurzum, ich bin den Kilometer wieder zurückgehumpelt und hab das Rennen abgehakt.
Bis zur Österr. Team Meisterschaft in 2 Wochen muss mich die traditionelle chinesische Medizin wieder fit machen.

Rang 7 beim Puckinger Seelauf am 5. Juni 2010 Ergebnisse



Die 10km beim Puckinger Seelauf sind alles andere als leicht zu laufen. Die Strecke ist völlig flach, aber unrythmisch und führt großteils über Wiesen und Waldwege, die aufgrund der vergangenen Regentage teilweise rutschig waren. Das Wetter war mit Temperaturen jenseits der 25°C ungewohnt warm. Mit meiner Zeit von 36min56 habe ich ziemlich genau meine Erwartungen erfüllt, zu gewinnen gab es mit dieser Leistung natürlich nichts. So mußte meine bessere Hälfte Elisabeth die Kohlen aus dem Feuer holen, was ihr mit Gesamtrang 2 und dem Sieg in der Klasse W30 auch eindrucksvoll gelang!

Damen Gesamtwertung Puckinger Seelauf



30. Mai 2010: Rang 3 beim Wörthersee Triathlon in Pörtschach Ergebnisse



Lange Zeit drohte geraldhorvath.com zu verstauben, nun ist die dickste Staubschicht weggeblasen. Auch der Rost auf meinen Knochen löst sich wieder langsam, eine Stunde Sport pro Tag ist meine Devise. Die vielen Jahre im Hochleistungssport haben ihre Spuren hinterlassen, so dass ich immer noch ohne großen Trainingsumfang eine passable Leistung bringen kann. So geschehen am 30. Mai beim Wörthersee Triathlon in Pörtschach
Beim Schwimmen kam ich nur kurz nach dem Start in ein Gerangel, aus dem ich mich aber schnell verabschieden konnte. Gemeinsam mit Lokalmatador Lukas Gaggl, den ich an seinem neuen G-Range Neo auch unter Wasser erkannte, machte ich mich auf die Verfolgung von Andreas Kopeinig, der uns auf 750m eine dreiviertel Minute abnahm. Auch auf den 20 Radkilometern konnten wir den Rückstand trotz Windschattenfreigabe nicht gänzlich aufholen, 20 Sekunden Vorsprung rettete Kopeinig in die zweite Wechselzone - Hut ab! Während Gaggl kurzen Prozess machte und schon nach wenigen Hundert Metern die Lücke schließen konnte, blieb mein Rückstand auf den abschließenden 5,5 Laufkilometern konstant. Gaggl lief souverän zum Sieg, Kopeinig brachte Rang 2 ins Trockene und ich freute mich über den dritten Platz am Stockerl.
Es hat auf jeden Fall Spass gemacht wieder um die vorderen Plätze bei einem Rennen mitzukämpfen.

Fotos vom Veranstalter HSV:














Sieg beim ZWETTLathon x-trem Lauf Ergebnisse







Rang 5 in Innsbruck als Standortbestimmung link



Elisabeth Knogler/Team Horvath, Siegerin Frauentriathlon Linz, Siegerin Polizeitriathlon Fischlham






So hole ich 2008 (hoffentlich) 42,9 Sekunden auf!



Als absoluter Anti-Mountainbiker habe ich mich beim Stier von Thalheim ganz gut geschlagen. Rang 4 mit nur 42,9 Sekunden Rückstand auf den Sieger tut trotzdem weh. Das soll sich 2008 ändern. Ich habe auch schon einen Schlachtplan, wie ich im nächsten Jahr die Bikestrecke um die entscheidenden Sekunden schneller bewältige:
1. Katzenaugen machen wirklich nicht schneller - runter damit!
2. Rückstrahler vorne: weg damit!
3. Glocke: ich bin beim Überholen und Überrunden auch ohne gut zurecht gekommen
4. Reifen: hinten Semi-Slick. Auf Asphalt ok, bergauf hat das aber sehr viel Grip und Zeit gekosten.
5. Radschuhe Marke Billigsdorfer. Anziehen geht noch, beim Ausziehen hab ich aber ein paar Sekunden liegen gelassen, weil die Schnalle klemmte.
6. Pedale: wahrscheinlich das größte Manko weil einseitiger Clip, auf der anderen Seite normales Pedal. Da hätte ich gleich mit den Laufschuhen fahren können. Bei den vielen Tragepassagen vielleicht gar keine schlechte Idee? Außerdem bin ich bergauf dauernd aus dem rechten Pedal gerutscht.
7. Rückstrahler hinten: ebenfalls weg.
8. Kette: reinigen und fetten - oder am Besten gleich wechseln.
Hat sonst noch jemand Vorschläge?

Stier von Thalheim




7. Oktober 2007, Stier von Thalheim Bike and Run



Heute gibt es wieder einmal einen Bericht zu einem Wettkampf von mir. Nachdem das Training in letzter Zeit wegen Verkühlung und kleinen Wehwechen nicht nach Wunsch verlief, bin ich mit der heutigen Leistung sehr zufrieden. Die 15 Auftaktkilometer mit dem Mountainbike verliefen nicht nach Wunsch. Vorallem auf den Abfahrten und den technischen Passagen verlor ich extrem viel Boden auf die Bike Spezialisten und wechselte mit 2min40 Rückstand auf die 6km Laufstrecke. Dort machte ich pro Runde 1 Minute auf die Führenden gut, im Ziel hatte ich schließlich 42 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Ich traue mir zu, diesen Rückstand mit etwas spezifischem Mountainbike Training aufzuholen. Auch beim Material hab ich noch Joker, trotzdem Danke an meine Lisi (Lebensgefährtin Anm. d. Red.), die mir Ihr Bike für dieses Rennen überlassen hat - nachdem ich den Kindersitz abmontiert habe! Mal schaun, ob sich der Stier 08 terminlich ausgeht. Vielleicht treibe ich bis dahin auch ein konkurrenzfähiges Mountainbike auf.
Mein nächster Wettkampfeinsatz ist am 24. Oktober das B-Weltcuprennen in Alanya/Türkei, wo ich wieder mein Simplon Pavo Rennrad nehmen werde!
Ergebnisse